Kurz vor seiner Romreise bekommt der Münsterchor die begehrte Palestrina-Medaille

 Was am Freitag noch in der Münsterkirche zu hören war, werden Nikolaus Schwärzler und sein Münsterchor am Wochenende vor dem Papst in Rom aufführen: ein geistliches A-capella-Konzert, das dort angesichts seiner Auswahl und beeindruckenden Umsetzung wohl großen Eindruck machen wird. Mit erstaunlicher Textklarheit und auffallend ausgewogener Stimmenbalance haben Sängerinnen und Sänger bei ihrem Konzert im Münster sowohl bei alten Meistern wie Orlando di Lasso und Hans Leo Hassler wie auch in Werken von Medelssohn, Bruckner und Liszt gezeigt, wie sorgfältig sie sich auf dieses Rom-Projekt vorbereitet haben. Da war die Verleihung der begehrten Palestrina-Medaille durch den aus Augsburg angereisten Pater Stefan King auch äußerer Ausdruck für das Wirken dieses Chores, der mittlerweile auf eine Geschichte von fast 150 Jahren zurückblicken kann. Elisabeth Furchtner, die Witwe des Vorgängers von Kirchenmusiker Nikolaus Schwärzler, nahm diese Ehrung stellvertretend für den Münsterchor entgegen.